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Buchzusammenfassung "Der Traumapfel":

Beatrice lebt seit dem Tod ihres Mannes bei der Familie ihres Sohnes. Wenige Tage vor ihrem 70. Geburtstag verschwindet sie spurlos. Aus Sorge um die herzkranke Mutter beauftragt der Sohn einen Privatdetektiv, nach ihr zu suchen. Durch diesen erfährt er eine unbekannte dunkle Seite seiner Mutter.

Währenddessen versucht Beatrice in der Unendlichkeit des Urwalds, umgeben von den bis heute geheimnisumwobenen Tafelbergen der Gran Sabana in Venezuela, die Spuren ihrer einzigen großen Liebe zu finden und gleichzeitig die Schuld am Tod ihres Ehemannes zu verarbeiten. 

Gustavo, ein Pemón-Indianer, hilft ihr bei ihrem ungewöhnlichen Vorhaben und wird dabei zum überraschenden Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart ihres Lebens.

Der Privatdetektiv Harald Stone, der zunächst davon ausgeht, dass die Suche nach einer älteren Frau ein leichter Auftrag sei, muss schmerzlich erfahren, dass Beatrice ihm immer einen Schritt voraus bleibt. 

Lesen und sehen Sie hier Informationen über die Gran Sabana und die Tepuis in Venezuela: 

Beatrices Reise

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Aus gegebenem Anlass ...

... finden Sie hier zu meinem Roman "Der Traumapfel" einige private Worte. Ihr Inhalt richtet sich insbesondere an denjenigen Besucherkreis meiner Seite, der immer wieder einmal mit Anfragen an mich herantritt, ob ich von meinen Erfahrungen mit dem novum Verlag berichten könnte, da ebenfalls eine Veröffentlichung bei diesem Verlag in Erwägung gezogen würde.
"Der Traumapfel", erschienen im novum Verlag, würde es nach meinem heutigen Kenntnisstand über die Buchbranche in der vorliegend veröffentlichten Form nicht geben! Nicht, dass ich diesen ersten Roman verstecken müsste. Im Gegenteil: Ich liebe ihn, wie wahrscheinlich jeder Autor einen besonderen Bezug zu seinem ersten Roman behält, egal, wie viele dem Erstling noch folgen. Als ich im Jahr 2006 an den novum Verlag herantrat, hatte ich allerdings noch überhaupt keine Ahnung, wie ein unbekannter Autor an einen veröffentlichungswilligen Verlag gerät. Von den sog. Druckkostenzuschussverlagen, über die negativ in der Presse geschrieben worden war, hielt ich mich natürlich fern, zumal ich nicht im Traum daran dachte, eine fünfstellige Summe nur dafür zu zahlen, ein eigenes Buch in den Händen zu halten.
Ich beobachtete die Presse über den novum Verlag und deren Verlagsaktivitäten zwei Jahre lang und schloss, da ich nichts Negatives erfahren hatte, einen Vertrag mit dem Verlag. Zu diesem Zeitpunkt (2004 bis 2006) brachte der novum Verlag an die 80 Neuerscheinungen jährlich heraus, meines Wissens bereits einschließlich der Sachbücher. Bei diesen Zahlen und angesichts der Fülle der bei den Verlagen üblicherweise unverlangt eingehenden Manuskripte konnte ich davon ausgehen, dass eine Qualitätskontrolle bei der Entscheidung über eine Veröffentlichung im Verlag stattfinden müsste. Ich habe für die Leistungen des Verlages, die sich im Vertragswortlaut nicht von üblichen Verträgen der großen Publikumsverlage unterschieden, kaum mehr bezahlt, als für einen reinen Druck der tatsächlich versandten Expemplare und erhielt das volle Leistungsprogramm, vergleichbar mit dem der großen Publikumsverlage - so dachte ich zumindest. Es handelte sich also um einen "Zuschuss" im Sinne des Wortes und ich konnte die Argumente des Verlages über eine Risikoverteilung bei Inverlagnahme von unbekannten Autoren sogar nachvollziehen. Wohlgemerkt: der novum Verlag hat alle vertraglichen Pflichten - rechtlich gesehen - mir gegenüber eingehalten, allerdings sagt dies über die Qualität der vertraglichen Leistungen, insbesondere derjenigen einer erfolgreichen Vermarktung nach dem Druck, nicht wirklich etwas aus. Eine vermutete Untätigkeit in einzelnen Schritten lässt sich rechtlich schwer beweisen.
Jeder Autor kommt anders zum Schreiben, der eine früher, der andere später. Aber in jedem Fall gilt: Erst mit dem Wunsch nach Veröffentlichung lernt der Autor, dass auch der Buchmarkt ein Markt ist, dass auch hier Kompetenz, Renommee, Engagement auf der einen Seite und wirtschaftliche Zwänge  auf der anderen von Bedeutung sind. Man sollte diesen Markt also halbwegs kennen, bevor man einen Vertrag mit einem Druckkostenzuschussverlag schließt. Für mich persönlich hatte es keine sonderlichen Nachteile, da ich erst durch die Veröffentlichung meines ersten Romans den Mut fand, aus meiner bis dahin rein privaten Schreib- und Lesewelt  herauszutreten und Kontakt aufzunehmen zu anderen Autoren, zu Verlegern und Agenten. Der umgekehrte Weg ist allerdings wesentlich empfehlenswerter!
Heute veröffentlicht der novum Verlag ein Vielfaches der ca. 80 Neuerscheinungen. Heute ärgere ich mich, meinen "Traumapfel" diesem Verlag anvertraut zu haben. Und wie ein investigativer Artikel im dieser Tage erscheinenen Autorenkalender 2010 des
42er Autoren e.V. bei dem ich seit 2007 Mitglied bin, vermuten lässt, findet offensichtlich eine Qualitätskontrolle nicht mehr statt - jedenfalls, wie der Fall des Rico Beutlich beweist, keinesfalls in ausreichendem Maße. Lesen Sie weitere Informationen und Hintergründe dieser hanebüchenen Geschichte unter  www.autorenkalender.de

Herzlichst

Ihre Cordula Hamann

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